Spielbetrieb

1) Die Spiele der Union-Fanclub-Liga, des Union-Pokals, des Union-Hallencups und alle anderen Spiele mit Beteiligung von Union-Fanclubs sollen den Ausdruck des sportlich-fairen Wettkampfes haben. Sie sind gekennzeichnet von einem respektvollen Umgang miteinander in Union-würdiger Atmosphäre.

2) Die Gesamtverantwortung (Platzfragen, Unfälle, Spielprotokoll, Zeitnahme usw.) hat der Mannschaftsleiter der Heimmannschaft. Bei Platzproblemen sind insbesondere die der SG Union in Köpenick und in Lichten-berg zur Verfügung stehenden Ausweichplätze zu nutzen.

3) Die Verantwortung für die Spieldurchführung haben, sofern wie üblich ohne Schiedsrichter gespielt wird die beiden Mannschafts-Leiter, bei Abwesenheit die stllv. Mannschafts-Leiter. In der weiteren Reihenfolge werden dann die Kapitäne hinzugezogen. Oberstes Gebot sollte immer die Durchführung des Spiels sein. Sollten sich beide Mannschaftsverantwortlichen nach einer strittigen Situation nicht auf eine Spielfortsetzung einigen können, so ist das Spiel für „abgebrochen“ zu erklären. Durch die Mannschafts-Leiter ist unverzüglich eine schriftliche Stellungnahme an den Staffel-Leiter zu geben zwecks Entscheidung über evtl. Wertung oder Neuansetzung.

4) Bis auf begründete Ausnahmen werden die Spiele in Union-Fanclub-Liga und Union-Pokal(außer das Finale) ohne Schiedsrichter ausgetragen. Sollte ein Mannschaftsleiter den Einsatz eines Schiedsrichters fordern, so ist dies spätestens zwei Wochen vor dem Spieltermin unter Angabe der Gründe dem jeweiligen Staffel-Leiter mitzuteilen. Dieser entscheidet über die Notwendigkeit eines Schiedsrichtereinsatzes und legt im Bedarfsfall den Schiedsrichter fest. Die ein Schiedsrichter anfordernde Mannschaft entrichtet vor dem Spiel einen Unkostenbeitrag in Höhe von 20 Euro an den eingesetzten Schiedsrichter. Sollten sich beide Teams auf Spiel mit Schiedsrichter einigen, tragen sie die Kosten zur Häfte.

5) Die Spielzeit beträgt 2 x 45 min. Die Halbzeitpause soll zwischen 5 bis 10 min betragen. Nachspielzeiten sind nur aufgrund von außerordentlichen längeren Unterbrechungen zulässig und unmittelbar mit der Spielfortsetzung nach einer längeren Unterbrechung vom Mannschaftsleiter der Heimmannschaft dem Mannschaftsleiter der Gastmannschaft eindeutig anzuzeigen. Im Union-Pokal ist bei unentschiedenem Spielstand nach Spielende unmittelbar mit einem Strafstoß-Schießen vom „9m“ mit jeweils fünf verschiedenen Schützen fortzusetzen, danach ggf. weiter bis zur Entscheidung, wobei auch die bisherigen Schützen wieder jeweils einmal zum Einsatz kommen können. Zum „9m“-Schießen berechtigt sind alle auf dem Spielformular eingetragenen Spieler.

6) Spielstärke beträgt grundsätzlich 1 Torwart und 6 Feldspieler. Sollte eine Mannschaft dauerhaft weniger als 5 Feldspieler auf dem Platz haben, so ist das Spiel nicht anzupfeifen bzw. abzubrechen. Das Ein- und Auswechseln kann während des laufenden Spiels vom eigenen Tor aus erfolgen, bei Spielunterbrechung auch von überall. Dabei ist zwingend darauf zu achten das erst der neue Spieler das Feld betritt wenn der zu auswechselnde das Feld verlassen hat. Es sollten maximal 14 Spieler je Mannschaft eingesetzt werden.

7) Die Ahndung unsportlichen Verhaltens erfolgt, je nach Schwere, in zwei Stufen:

a) Gelb Karte: 10 min Zeitstrafe gegen die Mannschaft, wobei danach auch der betroffene Spieler wieder ins Spiel kommen kann.

b) Rote Karte: Die Mannschaft muss in Unterzahl weiterspielen.

Als Empfehlung zum Vermeiden einer gelben oder roten Karte gibt es das „Abkühlen“: Der Mannschaftsleiter nimmt seinen Spieler vom Platz, ohne ihn wieder einzuwechseln. Vermerk der Punkte a und b auf dem Spielprotokoll an den Spiel und Meldeausschuss! Gelbe und rote Karten werden statistisch erfaßt, über Sanktionen für Spieler die besonders oft auffallen entscheidet das Schiedsgericht.

8) Als Sportschuhe sind nur Turnschuhe oder Fußballschuhe mit Nocken aus Gummi oder Weich-Plast oder mit Stollen aus Leder oder Gummi zugelassen. Stollen aus Aluminium, Hart-Plast oder anderen harten Materialien sind verboten! Ein Spieler mit derartigem Schuhwerk ist nicht spielberechtigt bzw. unverzüglich vom Platz zu nehmen. Die Spielkleidung sollte einheitlich und möglichst mit Rückennummern versehen sein. „Aushilfs“-Trikots sind nur zulässig, wenn keine Verwechslungsgefahr besteht. Stutzen und Schienbeinschoner werden empfohlen, sind aber nicht zwingend. Uhren, Ketten und Ringe, die zur Gefährdung von sich und anderen führen könnten, sind vor dem Spiel abzunehmen.

9) Um eine Gefährdung des Gegners auszuschließen ist das Spielen mit einer Bandage zulässig, jedoch ist es untersagt, dass eine Bandage am Unterarm/ Hand mit einer Verstärkung, „Plastikschale“, Schiene etc. versehen bis zu den Fingerspitzen oder darüber hinaus gehend im Spiel zum Einsatz kommt!

10) Das Grätschen, Tackeln oder der Versuch den Ball im Liegen zu spielen wenn unmittelbar ein Gegenspieler am Ball zählt als Foulspiel, bzw. als grobes Foulspiel und ist in der Union-Liga nicht gewünscht, und damit untersagt. Auch das Schubsen, das Wegschieben mit ausgestreckten Armen oder der Bodycheck. Es liegt in der Verantwortung der Mannschaftsleiter dies bei ihrere Mannschaft zu unterbinden, sollte es trotzdem vorkommen ist mit Abkühlen, gelber oder roter Karte zu verfahren. Ein Vermerk auf dem Spielberichtsbogen dazu ist notwendig.

11) Die Notbremse, also wenn ein Spieler beim Lauf mit dem Ball aufs gegenerische Tor vom letzten Gegenspieler gefoult wird, wird mit Platzverweis bestraft.

12) Jede Tätlichkeit wird sofort mit Platzverweis bestraft, der Spieler darf sich auch nicht mehr am Spielfeldrand aufhalten.

 

Stand: 10. Februar 2015